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(nur gültig während der Schulzeit)

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Erfahrungsbericht Musikschiffchen

Unsere kleine Tochter ist neun Monate alt, als wir uns aufmachen, um das erste Mal am Musikschiffchen teilzunehmen. Sie ist sehr lebhaft und munter, und reagiert sehr sensibel auf alles, was sie so mitbekommt in ihrem kleinen Leben. Die Gruppe der Kinder im Kurs – er ist gedacht für Kinder vom ersten bis zum achtzehnten Lebensmonat – ist altersgemischt, das nächstjüngere Kind ist über ein Jahr alt, und so frage ich mich doch, was unsere Kleine so sagen wird. Ob nicht die Eindrücke ihr zu viel werden? Ob sie vielleicht noch nicht viel mit allem anfangen kann, denke ich, aber wir wollen mal schauen…
Los geht es mit einem Begrüßungslied, die Puppe Maja auf dem Schoß der Kursleiterin zeigt allen, wie man winkt zu „Winke, winke, guten Tag.“ Jedes Kind wird einzeln begrüßt, die älteren erwarten schon ganz gespannt, dass bald sie an der Reihe sind. Unsere Kleine merkt das noch nicht, aber sie ist begeistert und schaut in die Runde, freut sich über die Puppe Maja und versucht ihr Winken zu imitieren. Ganz gebannt schaut sie zu, was da passiert, und dreht ihr Köpfchen von der Puppe zu den anderen Kindern, hin und her.
Dann setzen alle Mamas ihre Kinder, es sind acht, auf die Oberschenkel, und die Kleinen galoppieren und singen dazu. Am Ende werden sie abgeworfen, aber nur ganz sanft, und offensichtlich sehr gern, denn alle wollen noch mal.
Als nächstes wird getanzt, „ein jeder wie er will“, und die meisten wollen auf Mamas Arm. Ein Mädchen tanzt auch schon allein, bis es heißt „jetzt sind wir alle still“. Wir bleiben stehen, die Kinder sind gespannt. Sie freuen sich, schließlich wissen sie offenbar, was passiert. Man merkt, dass die Kleinen von Wiederholungen und Ritualen nicht genug bekommen können.
Jetzt sitzen wir wieder im Kreis, und die Kursleiterin und die Puppe Maja erzählen von der Katze, die Miau macht, der Kuh, die muht, dem Wauwau des Hundes und dem Guru des Täubchens, bis am Ende der Ziegenbock „meck-meck“ macht.„Da rennen alle weg“. Unsere Kleine, die mit offenem Mund zugehört hat, kräht jetzt vor Vergnügen und gibt alle möglichen Laute von sich. Vielleicht versucht sie, die Tierlaute nachzuahmen…
Es folgen Trommeln, auf denen die Mamas es regnen, winden, donnern und blitzen lassen. Die Kinder tun es ihnen nach. Manche interessieren sich dabei sehr für die anderen, und krabbeln in der Runde herum. Ich denke, wie gut es ist, hergekommen zu sein mit unserer Kleinen, sie scheint gar nicht zu wissen, was sie am spannendsten finden soll, die Trommeln, die anderen Kinder oder die Kursleiterin mit Maja. So krabbelt sie mal hierhin und mal dahin. 
Wieder wird getanzt, diesmal in der Runde. Man merkt bald, was dem Kind auf dem Arm gefällt, was ihm besonders viel Spaß macht, und wann es ihm auch mal zu schnell wird. Meine Tochter, das merke ich sofort, will zu den anderen schauen, sie verrenkt sich auf meinem Arm, wenn ich mich in die „falsche“ Richtung drehe, denn wie alle weiß sie jetzt, weil das immer wieder so ist – bald geht es in die Mitte, alle gehen aufeinander zu.
Als der Kurs mit einem Abschiedgruß an die Großen und die Kleinen abschließt, sieht man fröhliche, entspannte Gesichter, und ich denke, dass wir auf jeden Fall wiederkommen werden.
Es ist faszinierend zu sehen, wie jedes Kind entsprechend seinem Temperament auf die Musik reagiert und im Kurs auch Raum hat, das zu tun. Und wie nah man seinem Kind kommt. Sicher ist man seinem Kind nah, sowieso. Und doch entsteht ein Mehr an Intensität, wenn  man jede Regung des kleinen Menschen auf dem Arm spürt und darauf reagieren kann, zusammen im Takt der Musik.
Und auch mit den anderen Müttern gibt es Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, im Kurs und vielleicht nachher bei einem Kaffee. Ein weiterer wunderbarer Aspekt an der musikalischen Früherziehung scheint mir zu sein, dass in der Musik alle eine Sprache sprechen. Sie verbindet, Kinder und Eltern, die Kinder untereinander, die Großen und auch die Kulturen. Als ich am Abend meinem Mann vom Kurs erzähle und das Winke-Winke-Lied vorsinge, fängt unsere Kleine wieder an zu strahlen. 

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